FIRMEN MALEN - Art-Based Coaching

07/09/2026

Wann reicht ein Teamevent – und wann braucht es mehr? Der Weg von FIRMEN MALEN zu ART.in.use

Ein Teamevent ist gebucht, durchgeführt, alle waren begeistert – und drei Wochen später ist im Arbeitsalltag alles beim Alten. Diese Erfahrung kennen viele HR-Verantwortliche und Führungskräfte. Sie ist kein Zeichen dafür, dass das Event nichts gebracht hat. Sie ist ein Zeichen dafür, dass Event und Prozess zwei unterschiedliche Werkzeuge für zwei unterschiedliche Aufgaben sind. Wer beide kennt, trifft die richtige Entscheidung – und spart am Ende Zeit, Budget und Frustration.

Die Kernaussage in einem Satz

Ein Teamevent stärkt, was im Team bereits funktioniert – ein systemischer Entwicklungsprozess verändert, was strukturell nicht funktioniert. Beides hat seine Berechtigung, aber die Wirkung ist grundverschieden: Das eine erzeugt Energie und Verbindung an einem Tag, das andere bearbeitet Muster, die sich über Monate oder Jahre eingespielt haben.

Wann ein Teamevent wie FIRMEN MALEN ausreicht

Ein kreatives Teamevent ist die richtige Wahl, wenn das Team im Kern gut funktioniert und es vor allem um Wertschätzung, gemeinsames Erleben und einen Energieschub geht. Typische Anlässe: ein Jahresauftakt, ein Firmenjubiläum, die Integration einzelner neuer Kolleginnen und Kollegen in ein stabiles Team, oder schlicht der Wunsch, nach einer intensiven Projektphase gemeinsam etwas zu schaffen, das bleibt.

Ein Event reicht aus, wenn die Zusammenarbeit im Alltag grundsätzlich funktioniert und lediglich Anerkennung, Verbindung und ein gemeinsamer Moment fehlen. In diesen Fällen ist ein eintägiges, künstlerisches Format wie das Teamcoaching mit Kunst oder ein klassisches Teamevent genau richtig dimensioniert – mehr Prozess würde hier keinen zusätzlichen Nutzen stiften, sondern unnötig Zeit binden.

Die Signale, dass ein Event nicht mehr ausreicht

Anders sieht es aus, wenn Konflikte nach jedem Event wiederkehren, wenn zwischen Abteilungen Silodenken herrscht, wenn ein Team neu zusammengesetzt wurde und noch keine gemeinsame Arbeitsweise gefunden hat, oder wenn eine Reorganisation, Fusion oder Führungswechsel ansteht. In solchen Situationen ist die eigentliche Herausforderung strukturell – und ein einzelner schöner Tag ändert daran wenig.

Wiederkehrende Konflikte, Silodenken und ungeklärte Rollen nach einem Team-Neustart sind die deutlichsten Signale dafür, dass ein Event allein nicht ausreicht. Genau für diese Fälle wurde ART.in.use entwickelt: ein systemischer Entwicklungsprozess, der künstlerische Methoden mit strukturiertem Coaching verbindet.

Die drei Stufen von ART.in.use im Überblick

ART.in.use ist kein Format, sondern ein dreistufiges Modell, das sich an der tatsächlichen Komplexität der Situation orientiert. Alle drei Stufen folgen demselben Aufbau – systemische Bestandsaufnahme, systemisches Coaching mit künstlerischen Elementen, künstlerische Verankerung in einem gemeinsamen Kunstwerk – unterscheiden sich aber in Tiefe und Dauer.

Stufe 1, Teamcoaching mit Kunst, ist der niedrigschwellige Einstieg für Teams mit spürbaren, aber noch nicht eskalierten Spannungen: ein bis zwei Tage, 4 bis 14 Personen, geeignet für neu formierte Teams oder erste Kommunikationsprobleme.

Stufe 2, Teamentwicklung mit Kunst, ist der mehrstufige Prozess für Teams, die den Wandel bereits spüren, ihn aber noch nicht benennen können – etwa bei ungelösten Konflikten, hybriden Strukturen oder einem Projektstart in neuer Konstellation. Hier arbeiten Sie in mehreren aufeinander aufbauenden Modulen, verteilt über mehrere Wochen.

Stufe 3, Organisation und Change, ist für organisationsweite Veränderungen gedacht – Fusionen, Restrukturierungen, neue Unternehmensstrategien – und bezieht mehrere Teams, Standorte oder Stakeholder-Gruppen mit ein.

Der Übergang in der Praxis

In der Praxis beginnt der Weg oft ganz unspektakulär: mit einem klassischen Teamevent. Genau dort zeigt sich häufig zum ersten Mal, wo ein Team wirklich steht – welche Themen im Alltag nicht ausgesprochen werden, welche Rollen unklar sind, wo die Energie fehlt. Ein gut geführtes Event macht sichtbar, ob ein Team einen weiteren Impuls braucht oder einen begleiteten Prozess. Diese Beobachtung, nicht der Kalender oder das Budget, sollte die Entscheidung für den nächsten Schritt leiten.

Deshalb lohnt es sich, vorab offen anzusprechen, was ein Event leisten kann und was nicht. Wird danach deutlich, dass tieferliegende Muster bearbeitet werden müssen, ist der Übergang zu ART.in.use kein Bruch, sondern eine konsequente Fortsetzung – mit derselben künstlerischen Methodik, aber einem systemischen Rahmen, der auf die eigentliche Ursache zielt.

Eine kurze Checkliste für Ihre Entscheidung

Fragen Sie sich: Geht es primär um einen guten gemeinsamen Tag, oder um ein wiederkehrendes Problem? Ist die Zusammenarbeit im Alltag stabil, oder gibt es strukturelle Reibung? Steht eine einmalige Gelegenheit an, oder eine Veränderung, die das Team über Wochen begleiten wird? Je mehr dieser Fragen auf „strukturell" und „wiederkehrend" statt auf „einmalig" hindeuten, desto eher ist ein systemischer Prozess die richtige Wahl.

Fazit

Weder das Event noch der Prozess ist grundsätzlich „besser" – beide sind für unterschiedliche Situationen gemacht. Ein Teamevent ist die richtige Antwort auf den Wunsch nach Verbindung und einem gemeinsamen Erlebnis. Ein systemischer Entwicklungsprozess ist die richtige Antwort auf strukturelle Herausforderungen, die im Alltag immer wieder auftauchen. Wer diesen Unterschied kennt, investiert gezielter – und ist am Ende erfolgreicher damit, als wenn er das falsche Werkzeug für die Aufgabe wählt.

Sie sind sich unsicher, wo Ihr Team gerade steht? Wir hören uns Ihre Ausgangslage unverbindlich an und sagen Ihnen ehrlich, ob ein Event reicht oder ob mehr sinnvoll ist. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Über den Autor: Götz Friedewald ist Künstler, Coach und Gründer von FIRMEN MALEN. Seit 2005 entwickelt er kreative Teambuilding-Formate für Unternehmen und hat über 300 Events begleitet. Mehr über Götz Friedewald: https://firmenmalen.de/ueber-uns/goetz-friedewald-der-coach

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